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Rezension Das Dreizehnte Zeichen

Das Dreizehnte Zeichen von K. T. Meadows

Ich habe die Ehre gehabt und das EBook "Das Dreizehnte Zeichen" von K. T. Meadows lesen zu dürfen.

 

Deutlichst möchte ich hier darauf hinweisen, dass es sich um meine ganz persönliche Meinung handelt. Ich liebe Bücher und Geschichten grundsätzlich, aber manchmal ist es vermutlich wie mit einem Schuh. Er sieht gut aus, drückt aber trotzdem und irgendwie ist es einfach unerklärlich.

 

Das Cover

Ich muss gestehen, dass mich das Cover sehr beeindruckt hat. Die Tierkreiszeichen, das Amulett bzw. Symbol in dem vermutlich Isaam mit dem Raben darin sitzen und dieser Sternenhimmel in Grün fand ich umwerfend. Die Stadtmauer am unteren Rand steht für mich für die Herausforderungen, die Isaam überwinden muss.

 

Inhalt

Zum Inhalt möchte ich nicht ganz so viel sagen, um nicht so viel zu verraten. Isaam wächst zunächst sehr zurückgezogen in einer Waldhütte auf und glaubt, lediglich ihren Vater verloren zu haben. Bereits relativ am Anfang erfährt sie, dass ihre Mutter überhaupt nicht ihre Mutter ist, dass ihr Vater ihr einige Dinge über sich und ihrer Zurückgezogenheit verschwiegen hat. Die Autorin schafft es, die Naivität dieses Mädchens so gut zu beschreiben, dass ich es teilweise schon sehr merkwürdig fand. An manchen Stellen wirkte sie sehr dümmlich, auch wenn das tatsächlich vermutlich von der Autorin so gewollt ist. Sie trifft auf einen jungen Mann, Levent, der zu einem geheimnisvollen Bund gehört und verliebt sich unsterblich. Ihre Liebe scheint zunächst sehr romantisch und geheimnisvoll.  Ich muss dazu sagen, dass ich Lovestorys und deren hin und her nicht besonders mag. Während des Lesens war ich manchmal sehr genervt, weil Dinge zwar angedeutet, aber lange nicht angesprochen oder klar kommuniziert wurden.

 

Schreibstil

Ich muss dazu sagen, dass ich den Stil der Autorin zwar langsam und zäh, aber gut folgen konnte. Es war flüssig und mir waren keine größeren Fehler über den Weg gelaufen. Auch Wiederholungen waren mir nicht besonders aufgefallen. Die Art, wie die Autorin ihre Geschichte erzählt hat, gefällt mir an sich sehr gut. Ich war tatsächlich in der Lage mir bildlich, die Mauer und das Treiben in der bunten Stadt, der langweilige Unterschied zum Leben in der Hütte mit Isaams Mutter vor mir sehen und vorstellen zu können. Ich glaube, dass dieses Buch nicht meins ist. Der Autorin möchte ich trotzdem weiterhin folgen, denn ohne das ganze Liebesgeplenkel würde ich es vermutlich sehr mögen.

 

Fazit

Ich möchte diesem EBook gern 3 von 5 Sternen geben, weil ich die Grundstory, das Cover und die Figuren sehr mochte. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich das Buch nicht bis zum Schluss gelesen habe und es mir bis zum Ende sehr schwer gefallen ist. Schon möglich, dass ich über den langweiligen Teil noch nicht darüber hinweggekommen bin. Trotzdem muss ich diese Tatsache in meine Bewertung einfließen lassen. Ich habe mich nahezu durch diese Seiten gequält und bin enttäuscht, weil ich das Cover und den Klappentext sehr interessant fand. Mittlerweile glaube ich, dass es an der Naivität von Isaam liegt, dass ich sie als Charakter nicht besonders mochte. Ich kann es leider nicht genau erklären und es tut mir für die Autorin sehr leid.  Obwohl ich Fantasy mag, passen wir vermutlich nicht zusammen. Obwohl ich glaube, dass es nur der Anfang einer Reihe ist und somit viele Fragen in meinem Kopf beantwortet werden.  Das hoffe ich zumindest.

 

Ich glaube allerdings, dass es sehr wohl für Menschen eine schöne Geschichte ist, die Dreieckbeziehungen und viele Geheimnisse mögen.

 

Anmerkung:

Ich behalte mir vor, dass ich das EBook zuende lese und diese Rezension ändere, aber dann den bisherigen Text beibehalten werde. Schon möglich, dass mein Chaos im Kopf sich auflöst.

 

Herzlichen Dank an die Autorin

 

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